07.08.2014

NOT OURS TO ABUSE

Lachen, dumme Sprüche über sich ergehen lassen. Nichts neues also für mich, kann ich mit leben. Ich war schon oft, eigentlich immer Ziel für billige Witze. Dass selbst meine Freunde damit nicht aufhören, nachdem ich weinend raus gelaufen bin, interessiert keinen. "Ich bin halt so." Ja, und ich bin so. Vielleicht bin ich einfach zu empfindlich, aber gerade dann sollte man sich doch dumme Kommentare sparen. Familienessen im Restaurant, jedes Gericht mit Fleisch, selbst Nudeln mit Tomatensauce. Die bestelle ich dann ohne Speck, Butter und Sahne "Also trocken Nudeln?"... Etwas später, als Beilage hatte André Bratkartoffeln. Würde auch gerne mal wieder welche essen, die lassen mich an die frühen Abende bei meiner lieben, verstorbenen Oma Toni denken. "Die darfst du doch aber auch nicht essen, die sind doch auch gewachsen!" Sind die Leute bescheuert? Einatmen, nett antworten. Schon, aber bei denen gabs kein Herz das mir zuliebe raus gerissen wurde. Den Rest ihres Wiener Schnitzels mit Zitrone lässt sie liegen.
Zwei Tage, drei Tage gar nicht. Kein Speed ziehen ist nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Wenn ich ziehe und dann wieder nicht, versagt mein Körper nicht komplett am nächsten Tag. Ich habe keine so heftigen Entzugserscheinungen wie noch vor drei Wochen.
In zwei Tagen steht das nächste Familien Aufeinander kommen an, im Bikini auch noch. Langsam steigt mir die Übelkeit den Hals hoch. Leicht panisch gehe ich von Laden zu Laden auf der Suche nach einem leichten Kleid, dass ich nach Möglichkeit immer überziehen kann. 


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